Kosten- und Leistungsrechnung

Zur Beurteilung der Wirtschaftlichkeit des kommunalen Handelns liefert die Kosten- und Leistungsrechnung, kurz KLR, die entscheidenden Daten. Die KLR beantwortet die Frage: „Was kostet tatsächlich wie viel?“

Die KLR ergänzt das doppische Haushaltswesen um die interne Finanzperspektive. Zentrales Element einer kommunalen KLR ist in diesem Zusammenhang die Berechnung der Internen Leistungsbeziehungen zwischen den Produkten und den Teilhaushalten. Die KLR ermöglicht die Umsetzung der dezentralen Fach- und Ressourcen-verantwortung, in dem sie den Fachverantwortlichen Detailinformationen zu deren Budgets, Produkten, Kostenstellen und Leistungen liefert. Diese Informationen sind im Haushalt nur sehr unvollständig zu generieren.

Zur KLR zählen die „Interne Leistungsverrechnung“, die „Plan-Kostenrechnung“, die „Prozess-Kostenrechnung“, das „Kostenmanagement“ und „Gebührenkalkulation“ sowie die „Deckungsbeitragsrechnung“.

Das IPM unterstützt bei der Definition der Kostenarten, Kostenstellen und Kostenträger sowie bei der Erstellung einer KLR-Richtlinie. Es entwickelt die Umlagebeziehungen nach den Steuerungs- und Informationsbedürfnissen der Verwaltung. Bei Bedarf wird die KLR in die vorhandene Software eingerichtet.