Steuerung

Wie wird im öffentlichen Sektor gesteuert? Mit Haushaltsüberwachungslisten, politischen Vorgaben oder durch eine rationale Zielplanung? Soll eine neue Qualität der Steuerung erreicht werden, brauchen Führungskräfte bessere Informationen.

Ein wesentliches Anliegen der „Doppik-Reform“ war die Überwindung der haushaltsstellenbasierten Planung, Steuerung und Kontrolle von Behörden. Dreh- und Angelpunkt ist dabei die Aufbereitung von Informationen für eine neue Qualität der Behördensteuerung. Dies erfordert den Einsatz von Controllinginstrumenten, wie Produktzielsysteme mit Kennzahlen, Kosten- und Leistungsrechnung, Berichtswesen, Investitions-rechnungen sowie Leistungsvergleiche (Benchmarking).

In Abhängigkeit des konkreten Informationsbedarfes einer Führungskraft sind weitere Controllinginstrumente einzusetzen, um bspw. mit Hilfe der Bilanzanalyse die wirtschaftliche Gesamtlage einer Kommune zu beurteilen.

Setzt eine Kommune diese Instrumente ein, kann von einer optimalen Steuerungsunterstützung gesprochen werden.